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Courage - der Name soll Programm sein und das besondere Profil des Verbandes kennzeichnen: überparteilich und international, solidarisch und demokratisch – ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters und jeder Tätigkeit.  Weiterlesen

Internationaler Frauentag PDF Drucken E-Mail
Die weltweite Vernetzung der Frauenbewegung nimmt Aufschwung!
Als 1910 die beiden Sozialistinnen Clara Zetkin und Käthe Duncker den Vorschlag für einen Internationalen Frauentag machten, standen Forderungen nach dem Frauenwahlrecht, 8-Stunden-Arbeitstag und Bildung im Mittelpunkt. 1911 gingen zum ersten mal schon 1.000.000 Frauen für ihre Forderungen auf die Straße.
Am 8. März 2012 – genau 1 Jahr nach der ersten Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Venezuela – wissen wir uns in bester Gesellschaft mit all den Frauen rund um den Erdball, die 2011 in Caracas vereinbart haben, die kämpferische Tradition des Internationalen Frauentags weiter zu beleben und die Frauenbewegung nachhaltig in unseren Ländern zu stärken.
Überall kämpfen die Frauen und Mädchen und machen sich stark für ihre Rechte:
Im „Arabischen Frühling“ stehen sie mit der Jugend vorne dran für Freiheit und Demokratie. Obwohl  die Atom-Katastrophe Fukushima massiv runtergespielt wird, protestieren Frauen in Japan sowie Montagsdemonstrant/innen in Deutschland für die sofortige Abschaltung aller AKWs. Afrikanische Frauen wehren sich gegen die immer noch weit verbreitete Genitalverstümmelung. Textilarbeiterinnen in Kambodscha streiken mutig weiter für eine Bezahlung, von der sie leben können, obwohl drei junge Frauen am 21.2.12 angeschossen und schwer verletzt wurden. Die Bevölkerung in Griechenland kämpft entschieden gegen die bedrückenden Krisenlasten und für das (Über)Leben.
Frauen haben schon viel erreicht, aber noch nicht genug:
Wir wollen wirkliche Gleichberechtigung, echte Befreiung – nicht 23% schlechtere Bezahlung als Männer, sexistische Anmache und Doppel- und Dreifachbelastung durch Beruf, Haushalt, Versorgung von Kindern und Angehörigen. Mega-Profite, geplante Schließung von Schlecker-Läden, jährlich 199.000 €uro für einen zurückgetretenen Bundespräsidenten – und wir sollen uns mit Billiglohn und vorprogrammierter Altersarmut abfinden? Nein, wir haben andere, bessere Zukunftsvisionen!
Unser Frauenverband Courage geht am 8. März auf die Straße und gestaltet in zahlreichen Städten mit anderen Frauen/Organisationen zusammen bunte Aktivitäten mit internationaler Kultur, Musik, Informationen und Demonstrationen. Ganz im Sinne des 100 Jahre alten Liedes „Brot und Rosen“:
Her mit dem ganzen Leben – wir wollen das Brot und die Rosen dazu!
Bundesvorstandsprecherinnen
Magdalena Kurzeja und Linda Weißgerber
Downloads: Grußworte deutsch englisch französisch spanisch

Grüße der Palästinensischen Gemeinde Wuppertal zum Internationalen Frauentag
"Am 8. März eines jeden Jahres kommen hunderte Frauen, die für Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung, Menschenrechte, Gleichheit und Sozialismus stehen zusammen. Wir, die palästinensische Gemeinde Wuppertal wollen auch dieses Jahr die Gelegenheit nutzen, euch einen Einblick in das Leben der palästinensischen Frauen zu zeigen.
Seit mehr als 62 Jahren werden die Menschen in Palästina, vertrieben und unterdrückt. Nicht nur die Frauen sondern das gesamte palästinensische Volk lebt in den besetzten Gebieten Palästinas in Gefahr und Unterdrückung. Die Probleme des palästinensischen Volkes sind:
Die Besatzung seit 1967 in der Westbank, Jerusalem und im Gazastreifen und die Belagerung der Gebiete.
Die 700 km lange Apartheits- Mauer: dadurch wird Stück für Stück mehr Land besetzt und die Menschen jeglicher Nationalität isoliert.
Der Siedlungsbau, der auf palästinensischen Gebieten immer noch herrscht und das Rückkehrrecht des Gebiets der 6 Millionen Vertriebenen Palästinenser.
Die 664 Check- Points in den besetzten Gebieten Palästinas und die über 12 000 Gefangene in den Gefängnissen.
Durch die Problematik die geschildert wurde kämpfen sie weiterhin für Freiheit und Menschenrechte. Während etlichen Angriffen kamen überwiegend Frauen und Kinder ums leben. Am 27. Dezember 2008 wurden 20 % des Gazastreifens zerstört und 35 000 Familien zu Obdachlosen. Ohne Rücksicht wurden mehrere Krankenhäuser und Schulen zerstört. Die Sicherheit der palästinensischen Frauen ist nicht gewährleistet, denn die chemischen Bomben, mit denen angegriffen wurde haben erhebliche gesundheitliche Schäden, besonders bei den schwangeren Frauen verursacht, die mit der Zeit zu Tumoren bzw. Krebs führen und geführt haben.
Das Leben der palästinensischen Frau ist permanent mit Angst um ihre Kinder, Leid und Schrecken verbunden. Es gibt kaum eine Zukunft der Kinder, wenn sie unter solchen Umständen leben müssen.
Die Lösung des Problems ist Freiheit und Unabhängigkeit des palästinensischen Volkes. Durch Einsetzten speziell der Frauen durch Friedensaktivitäten gibt es Hoffnung auf Verwirklichung.
Palästinensische Gemeinde Wuppertal, 7.3.2012"


 

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